Vorsicht vor Schwarzberatung

Die Befugnis zur Hilfeleistung in Steuersachen ist in den §§ 3 und 4 des Steuerberatungsgesetzes (StBerG.) geregelt. Danach sind in erster Linie Steuerberater, aber auch Rechtsanwälte, vorrangig für Gewerbetreibende und freiberuflich Tätige und Lohnsteuerhilfevereine für Arbeitnehmer, Rentner, Pensionäre und Arbeitssuchende die kompetenten Ansprechpartner.

Nicht zum Kreis der Befugten gehören z.B. Unternehmensberater (soweit sie nicht zum o.g. Personenkreis zugehörig sind), Versicherungsvertreter und Vermittler von Finanzdienstleistungen. Unbefugte Hilfe kann bis zu 5000,00 Euro Bußgeld geahndet werden. Damit will der Gesetzgeber die Bürger vor fachlich falscher oder nicht umfassender Beratung und Betrug schützen.


Bei Beratungsfehlern besteht im Falle eines Vermögensschadens Versicherungsschutz für die Geschädigten nur dann, wenn die Hilfeleistung durch gesetzlich Befugte erfolgt ist.